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Kranung für Hochspannungsmasten

17.08.2017 | Zur Änderung des Streckenverlaufs einer Hochspannungsleitung in der Schweiz in Rüthi (SG) kam Anfang August ein Mobilkran der Bau-Trans-Niederlassung Vaduz zum Einsatz. Aufgrund des Kranstellplatzes zwischen Autobahn und Bahnlinie war bei dem Einsatz besondere Vorsicht geboten.
Für das Errichten von zwei Hochspannungsmaten kam ein LTM 1130 mit Gittermastspitze zum Einsatz. © Bau-Trans/Roger Beck

„Die schwersten Teile hatten rund 4,5 Tonnen“, sagt Roger Beck von der Bau-Trans-Niederlassung in Vaduz (Liechtenstein). Bedenkt man, dass diese Stahlteile auf wenige Millimeter genau, in bis zu 68 Metern Höhe, eingehoben werden mussten wird klar, welches Fingerspitzengefühl der Kranfahrer aufbringen musste, um die Arbeiten der Monteure nicht zu gefährden. Zudem lag die Baustelle zwischen einer Bahnlinie und der Autobahn. „Es musste bei den Kranungen absolut windstill sein“, merkt Beck an. Andernfalls hätte die Last zu pendeln begonnen. Das hätte schlimme Folgen haben können. „Zum Einsatz kam ein Mobilkran mit der Bezeichnung LTM 1130 mit 60 Meter langem Teleskop und einer 10,8 Meter langen, hydraulisch verstellbaren Gittermastpitze“, erklärt Beck die technischen Details.

Dank der hervorragenden Kommunikation zwischen Kranführer und Monteuren gelang es innerhalb von nur einer Woche, zwei Hochspannungsmasten mit Höhen von 58 und 68 Metern aufzustellen sowie einen nicht mehr benötigten abzubauen. Notwendig waren die Arbeiten aufgrund der Errichtung eines neuen Umspannwerkes und einer dadurch geänderten Streckenführung.

Autor

Markus Lackner

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17.12.2017